Bücher

Silke Leopold
Händel. Die Opern
323 Seiten; gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7618-1991-3

Händels Opern sind keine historischen Monumente, sondern lebendiges Theater. In jüngster Zeit werden sie auch nicht mehr in entstellenden Bearbeitungen, sondern in ihrer Originalgestalt aufgeführt. Von den rund vierzig Opern, die Händel geschrieben hat, sind viele inzwischen auf CD und DVD verfügbar, einige haben sogar den Sprung ins Bühnenrepertoire geschafft. Das ist nicht selbstverständlich für eine Opernform, die lange Zeit als unaufführbar galt: Bis heute haftet der Opera seria der Ruf an, schematisch, starr und undramatisch zu sein. Mit diesem Vorurteil aufzuräumen und die Faszination, die von Händels Musiktheater ausgeht, zu erklären, ist ein Anliegen dieses Buches. Silke Leopold geht der Frage nach, wie Händels Opern in damaliger Zeit wahrgenommen wurden und warum diese Werke das heutige Publikum so begeistern. Das Buch ist zweigeteilt: In zehn Kapiteln behandelt Silke Leopold Händels Musik und seine Fähigkeit, den handelnden Personen in ihren Arien und Ensembles einen unverwechselbaren Charakter zu verleihen, sie als Menschen, nicht als typisierte Figuren erscheinen zu lassen. Er entlockt ihnen ihre Geheimnisse, ohne sie zu denunzieren. Den zweiten Teil bildet ein umfassendes Lexikon aller Händel-Opern mit ausführlichen Angaben zur Besetzung, zur Stoffgeschichte und zum Inhalt.
    Aus dem Inhalt
  • Das Gesetz der Seria
  • Die Ordnung der Gefühle
  • Plädoyer für die Da-capo-Arie
  • Happy endings
  • Kastraten als Liebhaber
  • Starke Frauen – schwaches Geschlecht
  • Über das Komische in der ernsten Oper


Messiah HWV 56
Bärenreiter Facsimile
Faksimile der autographen Partitur in der British Library, London
Herausgegeben von Donald Burrows
Documenta Musicologica II, 40
282 + 2 Seiten Faksimile und je ca. 16 Seiten Einleitung (englisch/deutsch/japanisch)
Halbleinen, gebunden
ISBN 978-3-7618-2109-1


Händel-Handbuch
Herausgegeben vom Kuratorium der Georg-Friedrich-Händel-Stiftung von Walter und Margret Eisen. Supplement zur Hallischen Händel-Ausgabe. Leinen

Band 1
Lebens- und Schaffensdaten
zusammengestellt von Siegfried Flesch.
Thematisch-systematisches Verzeichnis (HWV)
von Bernd Baselt: Bühnenwerke (1979)

Band 2
Thematisch-systematisches Verzeichnis (HWV)
von Bernd Baselt: Oratorische Werke – Vokale Kammermusik – Kirchenmusik
(1984). 800 Seiten, davon 749 Seiten Notenincipits, mehrere Register

Band 3
Thematisch-systematisches Verzeichnis (HWV)
von Bernd Baselt: Instrumentalmusik – Pasticci und Fragmente (1986). 442 Seiten, davon 414 Seiten Notenincipits, mehrere Register

Band 4
Dokumente zu Leben und Schaffen
Auf der Grundlage von Otto Erich Deutsch,
Handel – A Documentary Biography, herausgegeben von der Editionsleitung der Hallischen Händel-Ausgabe (1985).
622 Seiten, mehrere Register

Händel-Jahrbuch
Herausgegeben von der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V. InternationaleVereinigung, Sitz Halle (Saale).
Schriftleitung: Konstanze Musketa
ISSN 0440-0992

46. Jahrgang 2000
(2000). 428 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1441-3
Bericht über die Wissenschaftliche Konferenz 1999 mit dem Thema »Die italienische Kirchenmusik zur Zeit Händels«, sowie freie Beiträge.

47. Jahrgang 2001
(2001). 460 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1537-3
Die Vorträge der wissenschaftlichen Konferenz »Musik und Musikleben in Mitteldeutschland zu und nach Händels Zeit«, 5.-7. Juni 2000 im Händel-Haus.

48. Jahrgang 2002
(2002). 352 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1442-0
Die Referate der Wissenschaftlichen Konferenz, die unter dem Thema »Händel-Forschung – Händel-Festspiele« stand.

49. Jahrgang 2003
(2003). 425 Seiten mit 56 Abbildungen (z. T. vierfarbig) und 34 Notenbeispielen; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1443-7
Das Jahrbuch enthält u. a. die Referate der interdisziplinären wissenschaftlichen Konferenz zu den Händel-Festspielen 2002 in Halle. Die Konferenz stand unter dem Thema »Musik und Theater als Medien höfischer Repräsentation «. Sie widmete sich hauptsächlich den zahlreichen Werken, die Händel im Auftrag und zu Ehren des englischen Königshauses geschrieben hat, und beleuchtet sie in ihrem sozialen und ideologischen Kontext.

50. Jahrgang 2004
(2004). 431 Seiten mit 31 Abbildungen (z. T. vierfarbig) und 89 Notenbeispielen; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1444-4
Die Beiträge der wissenschaftlichen Konferenz während der Händel-Festspiele 2003: »Les Gôuts-Réunis«. Zur Vermittlung und Vermischung der Stile zur Zeit Händels, Festvortrag und freie Forschungsbeiträge.

51. Jahrgang 2005
(2005). 431 Seiten mit 20 Abbildungen und 59 Notenbeispielen; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1445-1
Die Beiträge der wissenschaftlichen Konferenz während der Händel-Festspiele 2004: »Händel und die deutsche Tradition«, freie Forschungsbeiträge, Berichte und Informationen.

52. Jahrgang 2006
(2006). 351 Seiten mit 15 Abbildungen, 12 davon farbig; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1446-8

53. Jahrgang 2007
(2007). 384 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1447-5

54. Jahrgang 2008
(2008). 448 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1448-2



Andreas Waczkat
Georg Friedrich Händel
Messias
Bärenreiter Werkeinführungen
146 Seiten mit Notenbeispielen; Taschenbuch
ISBN 978-3-7618-2107-7


Das berühmte »Halleluja« fehlt auf kaum einem Klassik-Sampler, und das Oratorium als Ganzes gehört zum Standard-Repertoire vieler Chöre. Im Gegensatz zu den meisten anderen Werken erlebte der »Messias« eine nahezu ununterbrochene Aufführungsgeschichte. Wie gelang es Händel, eine solch zündende Komposition zu schaffen? Welche Botschaften wurden für die Zuhörer damals transportiert, wo setzten Händel und sein Librettist Charles Jennens die Akzente? Andreas Waczkat erläutert diese und weitere Fragen in drei Schritten. Ein erster Teil widmet sich der Entstehung des Werkes sowie dem Libretto und seiner theologischen Brisanz für die Zeitgenossen. Der zweite Teil untersucht Text und Musik des gesamten Oratoriums Satz für Satz, so dass gezielt bestimmte Stellen nachgeschlagen werden können. Der dritte Teil skizziert die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des »Messias« nach Händels Tod, die den triumphalen Erfolg der Uraufführung fortsetzte.. Praktische Hinweise zu den verschiedenen Fassungen und Editionen des Werks runden die façettenreiche Werkeinführung ab.
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